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Regionalnachrichten vom 21. September 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Jennifer Gyseler

21.09.2026

Kanton Thurgau: 37 von 50 Sparmassnahmen teilweise umgesetzt

Der Kanton Thurgau plant, in den kommenden Jahren rund 60 Millionen Franken einzusparen. Dies gab er an seiner heutigen Budgetpräsentation bekannt. Von den vorgeschlagenen Massnahmen der Aufgaben- und Verzichtsplanung 2025 bis 2027 hat der Regierungsrat bereits drei Viertel teilweise verändert übernommen. Das sagt Urs Martin, Finanzdirektor des Kantons Thurgau, im Interview mit Radio Munot. Auf das nächste Budget hat das Auswirkungen von rund 3.5 Millionen Franken. Aus dem Budget für das Jahr 2027 geht hervor, dass der Kanton mit einem Ertragsüberschuss von rund fünf Millionen Franken rechnet. Allerdings bleibt ein hoher Finanzierungsfehlbetrag bestehen. Rund 78 Prozent der Investitionen können nicht aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Jannik Schraff kündigt Rücktritt aus dem Kantonsrat an

Der Schaffhauser GLP-Kantonsrat Jannick Schraff wird per Ende dieses Monats aus dem Kantonsrat zurücktreten. Das wurde heute Nachmittag von Kantonsratspräsident Christian Di Ronco bekanntgegeben. Schraff ist seit 2022 Mitglied des Parlaments. Wegen einer neuen beruflichen Aufgabe habe er künftig keine Zeit mehr für das Amt. Wer für Schraff in den Kantonsrat nachrückt, ist noch nicht bekannt.

Enzootische Pneumonie: auch betriebe im Thurgau betroffen

In einigen Thurgauer Schweinezucht- und -mastbetrieben müssen die Tiere aufgrund einer Lungenkrankheit notgeschlachtet werden. Wie SRF berichtet, sind in der Schweiz rund 1'500 Tiere von der Lungenkrankheit „Enzootische Pneumonie” betroffen. Die Infektionskette kann nur durch die Schlachtung bzw. Tötung der Tiere unterbrochen werden. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen nun die Schweinebestände in 20 Zucht- und 40 Mastbetrieben in der ganzen Schweiz vollständig geräumt werden. Davon sind auch Betriebe im Kanton Thurgau betroffen. Für die betroffenen Zuchtbetriebe wurde eine Sperrung bis auf Weiteres verhängt. Somit dürfen keine Tiere mehr zwischen den einzelnen Betrieben ausgetauscht werden.

Singen: Spätsommer-Sonne verursacht Kollision

Am letzten Freitag ist es in Singen zu einem Autounfall gekommen. Wie das Polizeipräsidium Konstanz in einer Medienmitteilung schreibt, war die blendende Sonne der Grund dafür. Kurz nach 18 Uhr fuhr ein 70-jähriger Mann mit seinem VW Transporter in einen Kreisverkehr ein. Aufgrund der tiefstehenden und blendenden Sonne erkannte er einen bereits im Kreisel fahrenden Ford nicht und kollidierte mit diesem. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt über 15'000 Euro. Die Feuerwehr Singen kümmerte sich um die auslaufenden Betriebsstoffe.