
Regionalnachrichten vom 18. März 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
18.03.2026
Güterbahnhof: Volksabstimmung spätestens im Sommer 2027
Das letzte Wort über den Bau der 350 Wohnungen beim Schaffhauser Güterbahnhof wird die Stimmbevölkerung haben. Diese wird darüber entscheiden, ob die Stadt bis zu 34 Millionen Franken für die Vorarbeiten ausgeben darf. Das sagt Finanzreferent Daniel Preisig im Interview mit Radio Munot. Das Geld für die Vorinvestitionen will die Stadt nachher wieder zurückverlangen. Und zwar von den Unternehmen, die das Areal im Unterbaurecht erhalten. Die Volksabstimmung muss spätestens im Sommer 2027 erfolgen. Die Eigentümerin des Güterbahnhofs, die SBB, will bis dahin eine verbindliche Zusage der Stadt, ob sie das Areal im Baurecht übernimmt. Unabhängig vom Resultat der städtischen Volksabstimmung werden die SBB eine neue Serviceanlage bauen. Diese soll im Jahr 2032 eröffnet werden.
Hohe Temperaturen beschleunigen das Erwachen der Reben
Das Wetter in den Monaten Februar und März hat das Erwachen der Reben in der Region Schaffhausen beschleunigt. Das ist dem aktuellen Winzer-Info zu entnehmen. An einzelnen Tagen wurden aussergewöhnlich hohe Temperaturen gemessen. An einigen Orten wurde sogar die 20-Grad-Marke erreicht. Die Wärme hat die Böden erwärmt. Dadurch erwachen die Reben aus dem Winterschlaf.
Cholfirst-, Fäsenstaub- und Galgenbucktunnel über Nacht gesperrt
In der Stadt Schaffhausen kommt es Ende März zu mehreren nächtlichen Tunnelsperrungen. Das teilt das Bundesamt für Strassen (ASTRA) heute mit. Vom 23. bis 27. März müssen jeweils in der Nacht der Cholfirst-, Fäsenstaub-, und Galgenbucktunnel gesperrt werden. Dies sei nötig, um die Tunnelinfrastruktur instand zu setzen, so Jonas Hoehn, Mediensprecher des Astra, gegenüber Radio Munot. Konkret geht es darum, die Tunnelwände, Fahrbahnen und Schlitzrinnen zu putzen. Die Sperrungen dauern jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr am Folgetag. Während der Sperrung wird der Verkehr umgeleitet, heisst es weiter.
Unbekannter Täter besprüht Kater mit roter Farbe
Die Schaffhauser Polizei sucht nach einem mutmasslichen Tierquäler. Wie sie in einer Medienmitteilung schreibt, hat eine unbekannte Person am Montagnachmittag in Beringen einen Kater mit roter Farbe besprüht. Das sagt die Mediensprecherin der Schaffhauser Polizei, Bianca Gähweiler, gegenüber Radio Munot. Nebst dem Fell waren auch ein Auge und ein Ohr von der Farbe betroffen. Wo er sich genau zugetragen hat, sei unklar. Nach aktuellem Erkenntnisstand hat der Kater keinen Schaden vom Vorfall davongetragen. Der Kater sei in besagtem Zustand vom Besitzer aufgefunden worden. Der Vorfall soll sich wohl zwischen 15 Uhr und 16.30 Uhr zugetragen haben.