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Regionalnachrichten vom 17. September 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

17.09.2026

Regierungsrat für Stärkung der nationalen Cyberabwehr
Der Schaffhauser Regierungsrat unterstützt die Pläne des Bundesrats, in Krisenzeiten verdächtige Telefonnummern und Internetseiten sperren zu lassen. Das teilt der Regierungsrat mit. Der Bund plant, das aktuelle Fernmeldegesetz anzupassen. Ziel ist es, dass die Infrastruktur in der Schweiz widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe wird. Ausserdem soll das Notkommunikationssystem verbessert werden. Bei einer Verschärfung der geopolitischen Lage könnten zudem Produkte bestimmter Anbieter verboten werden.

Kommission stellt sich hinter Vorstoss zur einfacherem PH-Zugang
Die Kommission für Bildung und Kultur des Zürcher Kantonsrates ist der Auffassung, dass der Zugang zur Lehrer-Ausbildung erleichtert werden soll. Sie unterstützt eine entsprechende Motion von SVP, FDP und GLP. Wie aus dem Kommissionsbericht hervorgeht, sind einige konkrete Vorschläge aber kontrovers diskutiert worden. So fordern die Motionäre, dass Personen mit Berufsmatur ohne Umwege für das Studium für die Primarstufe zugelassen werden sollen. Eine Kommissionsminderheit sieht das kritisch: Eine solche Regelung habe im Kanton Bern zu hohen Abbruchquoten im Studium geführt. Für eine Kommissionsmehrheit überwiegen aber die Vorteile. Die Mehrheit ist der Meinung, dass es keinen Grund gäbe, eine gymnasiale Matur für die PH vorauszusetzen. Als Nächstes wird das Kantonsparlament über den Vorstoss diskutieren.

Helikopterübung für Radioaktivitäts-Messungen
In Teilen der Kantone Zürich und Thurgau sowie im östlichen Schaffhauser Kantonsteil könnte heute Donnerstag zeitweise Helikopterlärm hörbar sein. Wie die Nachrichtenagentur sda in Berufung auf die Internetseite des Bundes mitteilt, führt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz Radioaktivitätsmessflüge durch. Dabei handelt es sich um eine Übung. Der Helikopter werde dabei 100 Meter über dem Boden in parallelen Bahnen fliegen. Wie es weiter heisst, werde die Lärmbelastung so gering wie möglich gehalten.