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Regionalnachrichten vom 17. Februar 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

17.02.2026

Zürcher Bevölkerung weniger in Lokalpolitik involviert als in anderen Kantonen

In Zürcher Gemeinden beteiligt sich die Bevölkerung durchschnittlich weniger stark an der Lokalpolitik als im Rest der Schweiz. Während in Zürcher Gemeinden durchschnittlich 3,4 Prozent der Stimmberechtigten an Gemeindeversammlungen teilnehmen, liegt der gesamtschweizerische Durchschnitt bei 7,5 Prozent. Wie der Kanton Zürich mitteilt, ist das das Ergebnis einer Studie zum Zustand und der Entwicklung Zürcher Gemeinden. Sie wurde vom Zentrum für Demokratie Aarau durchgeführt. Etwa 90 Prozent der 160 Zürcher Gemeinden haben an der Befragung teilgenommen. Die Studie kommt weiter zum Schluss, dass sich die Stimmbeteiligung bei Wahlen für das Gemeindeparlament auf rund 20 Prozent beläuft. Das sei im Vergleich zum Rest der Schweiz besonders tief. Andere Formen der politischen Teilhabe wie Konsultationen und kommunale Initiativen werden in Zürcher Gemeinden dafür durchschnittlich häufiger genutzt.

Weinländer Raiffeisenbank mit gutem Jahresabschluss 2025

Die Raiffeisenbank Weinland hat im letzten Jahr ein Plus von zwei Millionen Franken gemacht. Das berichtet die Andelfinger Zeitung. Mit dem Gewinn will die Bank ihr Eigenkapital aufstocken. Weiter hat sich die Bilanzsumme der Bank im letzten Jahr auf 1,3 Milliarden Franken erhöht. Wie die Andelfinger Zeitung schreibt, sei die Weinländer Raiffeisenbank in allen Bereichen gewachsen. So sei beispielsweise das Hypothekarvolumen um sieben Prozent und die Kundeneinlagen um neun Prozent gewachsen.

Neue Tempo-30-Zone in Andelfingen geplant

Im Andelfinger Quartier Hinterwuhr soll künftig Tempo 30 gelten. Die entsprechende Planung liegt aktuell öffentlich auf. Das berichtet die Andelfinger Zeitung. Auslöser für die Temporeduktion im Quartier Hinterwuhr ist eine Petition von Anwohnenden. Vor einem Jahr wurde diese mit über 100 Unterschriften eingereicht. Obwohl das Geschwindigkeitsniveau auf der Strasse tief sei, seien die Voraussetzungen für Tempo 30 gegeben, heisst es weiter. Zum einen gäbe es aktuell einige Sicherheitsdefizite. Des Weiteren würde die Lebens- und Aufenthaltsqualität durch Tempo 30 verbessert. Flankierende Massnahmen seien nicht nötig.

Zwei neue Gesichter im Stiftungsrat des Zeughaus-Museums

Der Stiftungsrat des Museum Zeughaus stellt sich neu auf. Wie der Verein mitteilt, wurden Hans-Peter Walser und Lucia Angela Cavegn als neue Mitglieder in den Stiftungsrat gewählt. Walser ist Korpskommandant ausser Dienst und Cavegn arbeitet als Kultur- und Tourismusbeauftragte der Stadt Diessenhofen. Zudem leitet sie das Museum „Kunst + Wissen“. Die beiden neuen Stiftungsräte ersetzen Hans Ulrich Gäser und Richard Furrer, die aus dem Stiftungsrat zurückgetreten sind. Beide werden sich weiterhin im Museum engagieren, heisst es weiter.