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Regionalnachrichten vom 16. Juni 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Jennifer Gyseler

16.06.2026

A4-Anschluss Schaffhausen Nord erneut Thema im Stadtparlament
An seiner heutigen Sitzung wird das Schaffhauser Stadtparlament voraussichtlich über den Anschluss Schaffhausen Nord diskutieren. Das ist der Traktandenliste des Rates zu entnehmen. Konkret geht es um eine Motion aus Reihen der SP und GLP. Im November 2024 hat die Schweizer Stimmbevölkerung ein Autobahnausbaupaket des Bundes abgelehnt. Darin wären auch der Bau einer zweiten Fäsenstaubröhre und die Aufhebung des A4-Anschlusses Schaffhausen Nord enthalten gewesen. In der Motion aus dem Sommer 2025 fordern SP-Grossstadtrat Matthias Frick und GLP-Grossstadtrat Christoph Hak, dass der Stadtrat sich auch in Zukunft für einen Erhalt des besagten Autobahnschlusses einsetzt. Sie befürchten, dass eine Aufhebung zu Mehrverkehr in den Quartieren führen würde. Weiter wird das Schaffhauser Stadtparlament entscheiden, ob der Stadtrat mehr Zeit für die Bearbeitung diverser Postulate erhält. Der Stadtrat muss zu einem Postulat innert sechs Monate Stellung beziehen. Benötigt er mehr Zeit, muss das vom Parlament bewilligt werden. Die heutige Sitzung des Stadtparlaments beginnt um 18 Uhr.

Thurgauer Regierungsrat zieht Halbbilanz zu seiner Legislatur
Der Thurgauer Regierungsrat hat rund ein Viertel seiner in der aktuellen Legislaturperiode geplanten Massnahmen umgesetzt. Diese Zwischenbilanz zog der Regierungsrat des Kantons Thurgau an einer Medienkonferenz zur Legislaturhalbzeit. Von den 68 Massnahmen sind 45 teilweise umgesetzt und fünf warten noch auf die Umsetzung. Diese Quote sei normal, sagt der Regierungspräsident Urs Martin im Interview mit Radio Munot. Zu den bereits umgesetzten Massnahmen gehören unter anderem die Förderung der Potenziale von Jugendlichen bei der Berufs- oder Schulwahl, der Ausbau des E-Votings, ein Massnahmenplan zur Förderung attraktiver Arbeitsmodelle in der kantonalen Verwaltung und die Entwicklung weiterer Massnahmen zur Wiedereingliederung von Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt.

URH kann ab Donnerstag wieder fahren
Ab Donnerstag können die Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein wieder durchgehend zwischen Schaffhausen und Konstanz fahren. Dies teilt die URH in einer Medienmitteilung mit. Grund hierfür sind der aktuelle Pegelstand im Bodensee und Rhein sowie die wieder freie Schifffahrtsrinne im Abschnitt zwischen Stein am Rhein und Diessenhofen. Vergangene Woche haben die Kantone Schaffhausen und Thurgau einige der Quaggamuscheln im Rhein bei Hemishofen entfernen lassen. Die Ablagerungen wurden dabei aufgelockert und aufgeschwemmt. Diese Massnahme verbessert kurzfristig die Bedingungen für die Kursfahrschiffe. Aufgrund des aktuell guten Wasserstands sind von Montag bis Samstag nun täglich drei Kursschiffe auf der gesamten Strecke unterwegs. Trotzdem wird empfohlen, vor der Reise den Fahrplan zu prüfen.

Es steht kritisch um den FC Rafzerfeld
Die Lage des Bauvorhabens des FC Rafzerfeld ist kritisch. Der Verein forderte von fünf Gemeinden Unterstützung für eine neue Sportanlage. Der Verein hat diesbezüglich im Herbst 2025 eine Einzelinitiative eingereicht. Geplant sind ein neuer Kunstrasen, ein neues Clubhaus mit mehr Garderoben sowie eine Beleuchtung für einen Rasenplatz. Am letzten Sonntag hat sich die Stimmbevölkerung der Gemeinde Eglisau bereits gegen die Initiative ausgesprochen. Auch an der gestrigen Gemeindeversammlung von Rafz sprach sich die Gemeinde gegen die Unterstützung aus, wie Gemeindepräsident Kurt Altenburger im Interview mit Radio Munot sagt. Die Gemeinden sollten sich insgesamt mit sechs Millionen Franken beteiligen. Da die Höhe des Beitrags sich nach der Bevölkerungsgrösse richtet und die beiden grössten Gemeinden gegen die Einzelunterstützung entschieden haben, wird das Vorhaben schwierig umzusetzen sein. Hüntwangen, Wil und Wasterkingen müssen noch entscheiden. Selbst wenn alle drei Gemeinden zustimmen, erhält der Verein nur noch knapp ein Sechstel der geforderten Unterstützung.

Bonnie Tyler vermutlich doch nicht am Hohentwielfestival
Die britische Popsängerin Bonnie Tyler wird vermutlich doch nicht beim Hohentwielfestival in Singen auftreten. Lange war unklar, ob Tyler am Festival auftreten kann, da sie sich in einem künstlichen Koma befand. Wie das Management der Sängerin auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte, ist sie nun auf dem Weg der Besserung, muss aber alle Konzerte bis August absagen. Dazu gehört auch ihr Auftritt in Singen. Eine entsprechende Mitteilung des Veranstalters steht noch aus.