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Regionalnachrichten vom 16. Februar 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

16.02.2026

Individualbesteuerung: Streit um gerechte Besteuerung von Ehepaaren

In der Schweiz wird erneut über die Einführung der Individualbesteuerung diskutiert. Künftig sollen Ehepaare nicht mehr gemeinsam, sondern jede Person einzeln besteuert werden. Heute werden Verheiratete zusammen veranlagt, was je nach Einkommen zu höheren Steuerbelastungen führen kann als bei unverheirateten Paaren. Befürworterinnen und Befürworter sehen darin eine Frage der Gleichbehandlung. Das heutige System benachteilige Doppelverdiener-Ehepaare und schwäche die Erwerbsanreize, insbesondere für Frauen, sagt Nina Schärrer, Schaffhauser FDP-Kantonsrätin gegenüber Radio Munot. Gegnerinnen und Gegner bezweifeln hingegen, dass Familien insgesamt entlastet würden. Einverdiener-Haushalte könnten sogar stärker belastet werden, meint Hannes Germann, Schaffhauser SVP-Ständerat, gegenüber Radio Munot. Zudem warnen sie vor zusätzlichem administrativen Aufwand und höheren Kosten für Kantone und Gemeinden. Entscheiden wird die Stimmbevölkerung am 8. März.

Neue nationale ID mit Datenchip geplant

Der Thurgauer Regierungsrat begrüsst die Einführung einer schweizweiten Identitätskarte (ID) mit Datenchip. Das schreibt der Regierungsrat in einer Medienmitteilung. In der Schweiz soll Ende 2026 zusätzlich zur heutigen Identitätskarte eine ID mit Datenchip eingeführt werden. Auf diesem Chip werden wie beim Pass das Gesichtsbild, zwei Fingerabdrücke und weitere Daten gespeichert. Es soll aber weiterhin eine ID ohne Datenchip geben. Im November hatte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement die Vernehmlassung gestartet. Damit die ID mit Datenchip eingeführt werden kann, muss unter anderem die nationale Ausweisverordnung angepasst werden.

Betrunkener Mann fährt Auto über den Haufen und begeht in zweitem Auto Fahrerflucht

Am Freitagabend ist ein betrunkener Autofahrer bei der deutschen Gemeinde Gottmadingen verunfallt. Verletzt wurde der 57-jährige Fahrer dabei nicht. Das teilt das Polizeipräsidium Konstanz heute mit. Um 18.30 Uhr sei der Autofahrer zwischen Riedheim und Ebringen von der Strasse abgekommen. Ein Zeuge habe beobachtet, wie sich das Auto nach dem Abkommen von der Strasse überschlug. Anschliessend sei der Mann ausgestiegen, in ein anderes Auto eingestiegen und davongefahren. Das beschädigte Auto blieb an Ort und Stelle liegen. Die Polizei stellte den 57-Jährigen bei sich zu Hause. Bei einer Alkoholprobe seien bei ihm 2,5 Promille festgestellt worden, weshalb er seinen Führerschein abgeben musste.