
Regionalnachrichten vom 11. März 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
11.03.2026
Axpo-Vertrag: SP droht mit zweitem Referendum
Die Präsidentin der Schaffhauser SP, Romina Loliva, droht mit einem zweiten Referendum gegen den Axpo-Vertrag. Wenn die Eigentümerkantone, wie 2024 geplant, erneut Aktien an Private verkaufen wollen, müsse die Stimmbevölkerung eben nochmals abstimmen. Das sagt Loliva im Interview mit Radio Munot. Hinter den Kulissen wird derzeit ein neuer Aktionärsbindungsvertrag ausgehandelt. Der aktuelle Vertrag ist über 100 Jahre alt. Ein erster Versuch, ihn zu erneuern, scheiterte 2024 am Widerstand der Schaffhauser Stimmbevölkerung. Was der neue Vertrag beinhaltet, ist noch nicht bekannt. Die SP fordert einen Verzicht auf Aktienverkäufe an Dritte, einen Lohndeckel von einer Million Franken für den Axpo-Chef und mehr Mitspracherechte für die Parlamente und die Bevölkerung.
Chef der Thurgauer Kantonalbank verdiente 800’000 Franken
Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Thurgauer Kantonalbank, Thomas Koller, hat im letzten Jahr 800’000 Franken verdient. Das geht aus dem Geschäftsbericht der Bank hervor. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist der Lohn von Koller um 50’000 Franken gestiegen. Auch die Vergütungen für die gesamte Geschäftsleitung haben sich leicht erhöht. Alle sechs Mitglieder der Geschäftsleitung erhielten zusammen knapp 3,7 Millionen Franken. Das sind rund 100’000 Franken mehr als im Jahr davor. Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) erzielte im Jahr 2025 einen Gewinn von 162 Millionen Franken. Das ist der höchste Gewinn in der 155-jährigen Geschichte der Bank. Davon profitiert auch der Kanton Thurgau. In Form von Dividenden und weiteren Abgaben werden rund 80 Millionen Franken in die Thurgauer Staatskasse fliessen.
14 Schwerverletzte und ein Todesfall bei Verkehrsunfällen im Bezirk Andelfingen im 2025
Im Gegensatz zum gesamten Zürcher Kantonsgebiet ist im Bezirk Andelfingen die Zahl der Verkehrsunfälle im letzten Jahr erneut über dem Zehnjahresschnitt geblieben. Das zeigt die Verkehrsunfallstatistik 2025 der Kantonspolizei Zürich. Insgesamt gab es 303 gemeldete Verkehrsunfälle im Bezirk Andelfingen. Bei schweren Unfällen wurden im Kanton Zürich oft Personen verletzt, die nicht in einem Auto sassen, sagte Thomas Iseli, Chef der Zürcher Verkehrspolizei, an der heutigen Medienkonferenz. In der Gemeinde Kleinandelfingen verlor eine Person bei einem Unfall ihr Leben. Zudem gab es im Bezirk Andelfingen im letzten Jahr 14 Schwerverletzte, unter anderem zwei in der Gemeinde Marthalen sowie je eine Person in Feuerthalen und Flurlingen.
Brand in Thayngen glimpflich ausgegangen
In Thayngen ist gestern Abend ein Dach eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Das gab die Schaffhauser Polizei heute bekannt. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Einsatzkräfte der Thaynger Feuerwehr konnten grösseren Schaden verhindern, weil sie rasch informiert wurden. Eine Anwohnerin hatte Rauchgeruch festgestellt. Laut der Polizeimeldung entstand der Brand möglicherweise im Zusammenhang mit Bauarbeiten auf dem Dach des Gebäudes. Die genaue Brandursache wird noch abgeklärt.