
Regionalnachrichten vom 1. September 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
01.09.2026
Beringen: Kein Problem mit Alkohol an Bahnhöfen, aber auch kein Problem mit Verbot
Über ein Alkoholkonsumverbot an den Beringer Bahnhöfen, die im Besitz der Deutschen Bahn (DB) sind, ist der Gemeinde Beringen nichts bekannt. Die Deutsche Bahn will den Konsum von Alkohol auf sämtlichen Perrons ihrer Bahnhöfe verbieten. Die Regelung betrifft auch die Bahnhöfe der DB im Kanton Schaffhausen. Gegen dieses Vorhaben spreche nichts, wie Gemeindepräsident Roger Paillard im Interview mit Radio Munot sagt. An den Beringer Bahnhöfen bestehe grundsätzlich sowieso kein Problem mit dem Alkoholkonsum. Laut der DB dürfen alkoholische Getränke künftig nur noch in Gastrobetrieben konsumiert werden. Damit will die DB die Sicherheit und Ordnung an Bahnhöfen und in Zügen erhöhen. Konkret betroffen wären der Badische Bahnhof in Neuhausen sowie die DB-Bahnhöfe im Klettgau, in Herblingen und in Thayngen. In Deutschland gilt ein Alkoholkonsumverbot bisher nur an grossen Bahnhöfen wie Frankfurt, Köln oder Hamburg. Ab Mitte Oktober soll es an allen rund 5400 DB-Bahnhöfen gelten.
Neue Rheinfall-Organisation: Neuhausen soll sich beteiligen
Die Gemeinde Neuhausen soll sich an der neuen Organisation beteiligen, die künftig den Rheinfall touristisch vermarkten wird. Dieser Meinung sind mehrere Mitglieder des Neuhauser Parlaments von GLP, FDP, EDU und SVP. Sie haben einen politischen Vorstoss von GLP-Einwohnerrat Fabian Bolli unterzeichnet. Der Kanton Schaffhausen plant die Gründung einer so genannten Rheinfall Managementgesellschaft. Diese soll mehrheitlich im Besitz des Kantons sein. Einige Anteile könnten aber an Gemeinden abgegeben werden. Bolli ist der Ansicht, dass eine Beteiligung von Neuhausen an der Managementgesellschaft sinnvoll ist. So könnte die Gemeinde mehr Einfluss erhalten. Zudem geht Bolli davon aus, dass sich eine Beteiligung auch aus finanzieller Sicht lohnt. Das Neuhauser Parlament wird an einer der kommenden Sitzungen über das Postulat diskutieren.
„Inside Paradeplatz“ wegen Artikel über Anna Rosenwasser gerügt
Ein Teil eines Artikels der Online-Plattform „Inside Paradeplatz“ über die in Flurlingen aufgewachsene SP-Nationalrätin Anna Rosenwasser war diskriminierend. Der Presserat hat deshalb eine Beschwerde gegen den Artikel gutgeheissen. Das berichtet die Nachrichtenagentur sda. Im erwähnten Artikel wurde die Parlamentsarbeit der Nationalrätin kritisiert. Gleichzeitig seien abwertende Bemerkungen über die Brüste der Nationalrätin erschienen. Laut dem Presserat gibt es aber keinen sachlichen Zusammenhang zwischen der Brustgrösse einer Person und ihrer politischen Arbeit. Der Artikel habe deshalb das Diskriminierungsverbot verletzt. Die Plattform „Inside Paradeplatz“ argumentierte, scharfe Kritik an Politikerinnen und Politikern sei zulässig.
E-Bike-Fahrerin muss nach Unfall ins Spital geflogen werden
In Tägerwilen ist gestern Montagabend eine Fahrerin eines E-Bikes bei einem Verkehrsunfall mittelschwer bis schwer verletzt worden. Das gab die Thurgauer Kantonspolizei heute Morgen bekannt. Die 75-jährige Velofahrerin war auf der Bahnstrasse unterwegs, als sie von einer Autofahrerin erfasst wurde. Laut der Polizeimeldung hat die Autofahrerin die Vorfahrt der Velofahrerin missachtet. Die E-Bike-Fahrerin musste anschliessend von der Rega in ein Spital geflogen werden.