
Regionalnachrichten vom 1. Mai 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
01.05.2026
Gewerkschaft Unia macht am 1. Mai Stimmung gegen SVP-Volksinitiative
Mit den heutigen 1.-Mai-Kundgebungen in Schaffhausen und weiteren Städten ist die heisse Phase im Abstimmungskampf für den 14. Juni lanciert worden. Das schreibt die Gewerkschaft Unia Zürich-Schaffhausen in einer Medienmitteilung. Die Gewerkschaft lehnt die SVP-Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» ab. An den Kundgebungen wurden unter anderem Solidarität sowie gleiche Bedingungen für in- und ausländische Arbeitskräfte gefordert.
Kanton Zürich will günstigen Wohnbau stärker fördern
Der Kanton Zürich will mehr Geld an Bau- und Sanierungsprojekte bezahlen, die für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. Zu diesem Zweck will der Regierungsrat die kantonale Wohnbauförderung anpassen. Wie er in einer Medienmitteilung schreibt, soll unter anderem mehr an Renovationen bezahlt werden. Zudem soll es neu auch möglich sein, dass der Kanton den Bau von Hochhäusern unterstützt. Die Wohnbauförderung des Kantons unterstützt den Bau, den Erwerb und die Erneuerung günstiger Wohnungen mit zinslosen Darlehen. Durch die Anpassungen soll die Wohnbauförderung an das gestiegene Preisniveau im Wohnungssegment angeglichen werden.
Neue Opferhilfe-Nummer 142 auch im Kanton Schaffhausen verfügbar
Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, können sich seit heute auch im Kanton Schaffhausen an eine kostenlose Opferhilfe wenden. In der ganzen Schweiz wird heute die nationale Opfer-Hilfe-Nummer 142 lanciert. Auch der Kanton Schaffhausen beteiligt sich am Angebot, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Menschen, die psychische, physische oder sexuelle Gewalt erfahren haben, können sich rund um die Uhr an die Opfer-Hilfe-Nummer wenden. Das Angebot gilt auch für Angehörige. Rund um die Uhr ist die Telefonnummer von geschultem Beratungspersonal betreut. Der Kanton Schaffhausen arbeitet für die 24-Stunden-Betreuung mit dem Kanton Thurgau und der Dargebotenen Hand zusammen. An Werktagen decken die beiden Kantone die Telefonberatung über ihre jeweiligen Opferberatungsanstalten ab. Nachts, an Feiertagen und am Wochenende nimmt die Dargebotene Hand die Anrufe entgegen.