
Regionale Schafzucht aus Leidenschaft in Marthalen
Muttertiere werden ebenfalls verwertet
10.10.2026
Eine Familie aus Marthalen setzt bei ihrer Schafzucht auf eine möglichst vollständige und regionale Verwertung der Tiere. Vater und Sohn Albert und Andi Sigg halten rund zwei Dutzend Schafe und betreiben die Zucht nebenberuflich. Neben Lammfleisch wird inzwischen auch das Fleisch älterer Mutterschafe verarbeitet, unter anderem zu Mostbröckli, Rohschinken und Bauernschüblig. Laut Andi Sigg stehen dabei sowohl ökologische als auch emotionale Gründe im Vordergrund. Ziel sei es, den Tieren ein möglichst gutes Leben zu ermöglichen und sie anschliessend möglichst vollständig zu verwerten. Die Schafzucht soll auch künftig ein Hobby bleiben und nicht zum Haupterwerb werden.