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Neuer Kunstrasenplatz spaltet die Meinungen im Rafzerfeld

Gemeinden lehnen Einzelinitiative des FC Rafzerfeld ab

13.05.2026

Der FC Rafzerfeld fordert von den Gemeinden aus seinem Einzugsgebiet Unterstützung für eine neue Sportanlage. Der Verein hat diesbezüglich im Herbst 2025 eine Einzelinitiative eingereicht. Es sollen ein neuer Kunstrasen, ein neues Clubhaus mit mehr Garderoben und Beleuchtung für einen Rasenplatz entstehen. Mit der Ausarbeitung des Projektes sei schon vor rund drei Jahren begonnen worden, so Projektleiter Daniel Morf gegenüber Radio Munot. Die Gemeinden Rafz, Eglisau, Hüntwangen, Wil und Wasterkingen sollen sich am Gesamtpreis von sechs Millionen Franken beteiligen. Die Gemeinden lehnen die Einzelinitiative allerdings ab, weil sie zu teuer sei. Aufgrund der Grösse des Projekts und der geltenden Bauvorschriften sei ein tieferer Betrag aber kaum möglich, so Morf weiter. In allen Gemeinden soll im Juni über die Initiative abgestimmt werden.

Gemeinden ziehen nicht mit

Die Gemeinde Rafz lehnt die Einzelinitiative des FC Rafzerfeld ab. Der Verein plant einen neuen Kunstrasen, ein neues Clubhaus mit mehr Garderoben und die Sanierung eines Rasenplatzes. Obwohl die Gemeinde den Bedarf nach der neuen Infrastruktur anerkennt, sei sie gegen die Initiative, so Kurt Altenburger, Gemeindepräsident von Rafz, gegenüber Radio Munot. Das Projekt kostet insgesamt sechs Millionen Franken. Rafz soll sich mit 1,6 Millionen Franken daran beteiligen, Eglisau mit zwei Millionen und Hüntwangen, Wasterkingen und Wil mit je einem Betrag zwischen 230’000 und 500’000 Franken. Die Initiative passe in dieser Form nicht in die Finanzplanung der Gemeinde hinein, so Altenburger weiter. Ausserdem sei nicht klar, wie der Verein die Instandhaltung der neuen Sportanlage gewährleisten wolle. In Rafz wird am 15. Juni über die Einzelinitiative des FC Rafzerfeld abgestimmt.