
Motto der Gemeinde Stadel: das Beste daraus machen
Atommüllendlager "Nördlich Lägern"
08.09.2026
Für die Zürcher Gemeinde Stadel bringt das geplante Atommüllendlager „Nördlich Lägern“ mehrere Herausforderungen und Ungewissheit mit sich. Das sagt der Gemeindepräsident von Stadel, Reto Grossmann, gegenüber Radio Munot. Die Gemeinde war eigentlich nicht einverstanden damit, es sei aber eine Aufgabe der Schweiz, welche jetzt Stadel übernehme. Für den radioaktiven Atommüll der Schweizer AKW’s soll in der Zürcher Gemeinde ein Atommüllendlager gebaut werden. In der aargauer Gemeinde Fisibach gab es dazu einen Informationsanlass mit Besuch vom Bundesrat Albert Rösti. Dabei wurde über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informiert und es konnten Fragen gestellt werden.
Art des Atommüllendlagers stört Gegner
Die Gegnerinnen und Gegner des geplanten Atommüllendlagers „Nördlich Lägern“ kritisieren die Art des geologischen Tiefenlagers. Aus diesem Grund protestieren unter anderem die Grünen gegen dieses Projekt. Das sagt der Zürcher Alt-Kantonsrat der Grünen, Urs Dietschi, gegenüber Radio Munot. Auf dem Boden der Zürcher Gemeinde Stadel soll es ein Atommüllendlager für den hochradioaktiven Abfall geben. Dabei soll der Atommüll in Containern unter der Erde vergraben werden und könnte nicht wieder zurückgeholt werden. Um über den aktuellen Stand des Projekts „Nördlich Lägern“ zu informieren, gab es einen Informationsanlass mit dem Bundesrat Albert Rösti.