
Markus Plüss arbeitet an Film über fürsorgerische Zwangsmassnahmen
Dokumentarfilm „Zero - ein Fanal“
30.08.2026
Der Schaffhauser Filmemacher Markus Plüss ist derzeit an einem neuen Filmprojekt dran. Dabei handelt es sich um den Dokumentarfilm „Zero - ein Fanal“. Im Moment laufen die Vorbereitungen. Das sagt Markus Plüss im Interview mit Radio Munot. Der Dokumentarfilm handelt von den fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, die der Staat bis 1981 ausführte. Hierbei sind beispielsweise Kinder von Jenischen, Sinti und alleinstehenden Frauen fremdplatziert worden. Auch kam es zu Institutionalisierungen in psychiatrischen Anstalten. In den Anstalten waren die Personen Elektroschocks und Medikamentenversuchen ausgesetzt. Für die Realisierung des Films erhält Plüss finanzielle Unterstützung vom Bundesamt für Justiz, der Steiner Windler-Stiftung und vom Kanton Schaffhausen in Form von Fördergeldern. Der Film wird voraussichtlich im Sommer 2027 fertiggestellt sein.
