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Krokodile, Kräuter und Kunstwerke im Kloster St. Georgen

Rundgang durch Steiner Geschichte

13.07.2026

Dass es die Stadt Stein am Rhein heute gibt, ist vor allem dem Kloster St. Georgen zu verdanken. Das sagt die Kommunikatorin des Klosters, Béatrice Gründler, gegenüber Radio Munot. Im 11. Jahrhundert verlegte der deutsche König Heinrich der Zweite das Kloster von Singen nach Stein am Rhein. Der Standort sei damals besser gewesen, so Gründler weiter. Daraufhin wurde das Kloster rund 500 Jahre lang genutzt. Danach gab es Besitzerwechsel und unter anderem wurde darin eine Akademie oder eine Seidenbandweberei betrieben. Heute ist das Kloster St. Georgen ein Museum über die Geschichte des Klosters.

Klostermuseum bleibt bei Kommunikatorinnen

Das Klostermuseum St. Georgen in Stein am Rhein setzt weiterhin auf das System der Kommunikatorinnen. Eine Kommunikatorin ist eine Angestellte des Museums, die den Besucherinnen und Besuchern Fragen zur Ausstellung beantwortet. Während der Corona-Pandemie ersetzten sie notgedrungen die regulären Führungen, so die heutige Kommunikatorin Béatrice Gründler gegenüber Radio Munot. Das System habe sich in den vergangenen sechs Jahren bewährt. Neben Sonderführungen ergänzen die Kommunikatorinnen jeweils am Wochenende oder an Feiertagen das Programm im Klostermuseum St. Georgen. Die Mischung der verschiedenen Angebote sei wichtig, so Gründler weiter.