
Krimi-Dinner auf dem Rhein und Smilestones mit neuem Namen?
Studierende präsentieren Marketing-Vorschläge für regionale Unternehmen
02.10.2026
Aktuell erarbeiten Studierende der Höheren Fachschule für Tourismus und Management Graubünden Massnahmen, um den Tourismusstandort Schaffhausen zu fördern. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit haben sie in der vergangenen Woche in Zusammenarbeit mit Schaffhauserland Tourismus die Region analysiert. Davon soll die Region langfristig profitieren, sagt Denise Ulrich, Co-Geschäftsführerin von Schaffhauserland Tourismus. In der Analyse des aktuellen Standes haben die Studierenden Schaffhauserland Tourismus vorgeschlagen, noch mehr in das regionale Netzwerk zu investieren. Einen genauen Massnahmenplan wird es in ein paar Monaten geben.
Einige Vorschläge für lokale Unternehmen haben die Studierenden aber bereits präsentiert.
Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein soll beispielsweise mehr Veranstaltungen auf Rundfahrten anbieten. So könne die wirtschaftlich schwierige Situation ein wenig entspannt werden. Um mehr Besucher auf die Rundfahrten zu locken, sollen Events wie Comedy-Abende oder Krimi-Dinner angeboten werden. Die Umsetzung wird derzeit geprüft, so Holger Siegmund, Marketingverantwortlicher der URh, gegenüber Radio Munot. Der Aufwand und der Ertrag solcher Projekte müssten allerdings im Verhältnis stehen, so Siegmund weiter. Konkrete Vorschläge vonseiten der Hochschule werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.
Weiter schlagen die Studierenden der Miniatourwelt Smilestones in Neuhausen vor, den Namen zu wechseln. Er sei zu wenig aussagekräft, so das Ergebnis der Analyse. Für René Rüedi, den Geschäftsleiter von Smilestones, käme ein Namenswechsel allenfalls in Frage, wie er gegenüber Radio Munot sagte. Ein weiterer Vorschlag zur Steigerung der touristischen Attraktivität von Smilestones sind Kombi-Tickets, um Besucher des Rheinfalls auch nach Smilestones zu locken. Diese Art von Ticket hat Smilestones in den vergangenen Jahren vereinzelt schon angeboten. Um diese langfristig anzubieten, wäre allerdings ein Drittanbieter nötig, der bei der Umsetzung helfen würde.