© Symbolbild: Unsplash, Thomas Iversen
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 Symbolbild: Unsplash, Thomas Iversen

Kantonstierarzt erwartet Vogelgrippe-Fall in Schaffhausen

Bereits jetzt müssen viele Geflügelhalter ihre Tiere schützen

27.11.2025

In Schaffhausen wird mit einem Vogelgrippe-Fall gerechnet. Angesichts eines Vogelgrippe-Nachweises am Untersee im Kanton Thurgau und der allgemeinen Verbreitung des Virus erwartet der Schaffhauser Kantonstierarzt in Zukunft auch in der Region infizierte Wildvögel. Das Schaffhauser Veterinäramt habe bereits einige tote Tiere auf das Vogelgrippevirus getestet, sagt Kantonstierarzt Peter Uehlinger Im Interview mit Radio Munot. Die Ergebnisse seien bisher alle negativ ausgefallen. Aktuell müssen Halter eines Geflügelbestandes ab 50 Tieren verhindern, dass ihre Tiere Kontakt mit Wildvögeln haben. Im Falle eines Vogelgrippe-Nachweises bei einem Wildvogel, würde diese Regelung um das Fundgebiet herum auf alle Geflügelhalter ausgeweitet. Für Menschen ist das Vogelgrippevirus grundsätzlich nicht gefährlich. Beim Fund eines toten oder kranken Wildvogels soll das Schaffhauser Veterinäramt oder die Polizei verständigt werden.

© Peter Uehlinger, Schaffhauser Kantonstierarzt. Bild: Radio Munot.
 Peter Uehlinger, Schaffhauser Kantonstierarzt. Bild: Radio Munot.