
Kanton Thurgau: Sparmassnahmen-Paket sieht Kostenverschiebungen vor
Ziel von jährlichen Einsparungen von 80 Millionen Franken ab 2028 knapp verfehlt
20.02.2026
Im Auftrag des Kantons Thurgau haben externe Fachleute gemeinsam mit der ZHAW eine Analyse und einen Bericht zu möglichen Sparmassnahmen erstellt. Dieser Bericht und das Sparmassnahmen-Paket wurden heute vorgestellt. Darin werden Dienstleistungen und Kostenbereiche des Kantons Thurgau mit denen anderer Kantone, darunter dem Kanton Schaffhausen, verglichen. Der Bericht sieht vor allem Verzichtsmassnahmen vor. Das heisst, dass gewisse Kosten in den Bereichen Verkehr und Bildung in Zukunft von den Gemeinden statt vom Kanton getragen werden sollen. Dies werde sicherlich noch für Diskussionen sorgen, so Regierungspräsident Dominik Diezi im Interview mit Radio Munot. Das Ziel des Thurgauer Regierungsrates war es, bis ins Jahr 2028 jährlich 80 Millionen Franken einzusparen. Das Sparpaket beinhaltet Entlastungen von jährlich 76.5 Millionen Franken. Als Nächstes geht der Bericht in die Vernehmlassung. Der Regierungsrat selbst hat noch keine Stellungnahme abgegeben.
Projektleiter Andreas Bergmann des Institut für Verwaltungs-Management der ZHAW über das Sparmassnahmen-Paket: