
Info Kompakt vom 11. Juni 2026
Moderiert von Nico Bollinger
11.06.2026
Kritik an neuer Transparenzverordnung
Der Demokratie-Aktivist Claudio Kuster kritisiert die neue Schaffhauser Transparenzverordnung. Diese ist Ende der letzten Woche im Amtsblatt veröffentlicht worden. Sie basiert auf zwei Volksabstimmungen und sieht vor, dass anonyme Spenden an Parteien ab 1000 Franken verboten werden. Gegenüber der Schaffhauser AZ kritisiert Kuster nun, dass anonyme Spenden nicht komplett verboten werden. Dies verlange die Umsetzungsinitiative, die 2024 von der Schaffhauser Stimmbevölkerung angenommen wurde. Entsprechend steht in der Schaffhauser Kantonsverfassung nun, dass die Annahme von anynomen Zuwendungen verboten ist. Dass die neue Transparenzverordnung anonyme Spenden bis zu 1000 Franken zulasse, widerspreche somit dem Verfassungsartikel, so Kuster weiter.
Natalie Rickli verzichtet doch auf Ständerats-Kandidatur
Die Zürcher SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli verzichtet auf eine Kandidatur für den Ständerat 2027. Das berichten mehrere Zürcher Medien. Noch vor einer Woche hatte sich Rickli für eine Ständeratskandidatur ausgesprochen. Nun möchte sie stattdessen lieber erneut bei den Zürcher Regierungsratswahlen antreten. Eine Doppel-Kandidatur für Regierungs- und Ständeratswahlen hatte sie jedoch bereits zuvor ausgeschlossen.
URh-Schiffe könnten ab 18. Juni wieder bei Hemishofen durchfahren
Dass ein Teil der Quaggamuscheln bei Hemishofen aus dem Rhein entfernt wird, kommt bei der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein gut an. Im Interview mit Radio Munot zeigt sich Geschäftsführer Remo Rey erfreut über den Entscheid der Kantone Schaffhausen und Thurgau. Ab dem 18. Juni könnten die Kursschiffe dann wieder zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein verkehren. Momentan ist das nicht möglich, weil sich bei Hemishofen zu viele Muscheln im Rhein abgelagert haben. Die Arbeiten, um einen Teil der Muscheln zu entfernen, sollen bereits heute abgeschlossen werden.