© Symbolbild: Unsplash, Louis Reed.
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 Symbolbild: Unsplash, Louis Reed.

Höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung geplant

Massnahmen zur Förderung des Standorts Schaffhausen

06.04.2026

Hinter den Kulissen diskutieren mehrere Mitglieder des Schaffhauser Kantonsrats momentan über ein neues Paket zur Standortförderung. Der Regierungsrat hatte im letzten Herbst diverse Massnahmen zur Weiterentwicklung des Standorts Schaffhausen veröffentlicht. Unter anderem sollen die Mittel für die Forschung und Entwicklung von Unternehmen deutlich erhöht werden. Der Regierungsrat will dafür in den nächsten zehn Jahren insgesamt 50 Millionen Franken ausgeben. Damit soll Schaffhausen im Wettbewerb um internationale Firmen attraktiv bleiben. Das sagt Volkswirtschaftsdirektor Dino Tamagni im Interview mit Radio Munot. Damit der Regierungsrat die 50 Millionen Franken ausgeben kann, muss das Wirtschaftsförderungsgesetz angepasst werden. Der Kantonsrat wird darüber an einer der kommenden Sitzungen noch entscheiden.

Unternehmenssteuern sind zuletzt gesprudelt

Das nächste Update über die Finanzlage des Kantons und damit ein nächstes Urteil über die Schaffhauser Standortpolitik gibt es am Mittwoch. Der Kanton wird dann das Ergebnis der Jahresrechnung 2025 den Medien präsentieren. Im Herbst gab der Regierungsrat bekannt, dass er ein Plus von etwa 64 Millionen Franken erwartet. Das sei unter anderem auf eine ausserordentlich hohe Axpo-Dividende zurückzuführen. Im Vergleich zum Jahr 2009 zeigt sich zudem, dass sich die Einnahmen aus den Unternehmenssteuern bis 2024 vervierfacht haben.

© Dino Tamagni, Regierungsrat SH (SVP) und Volkswirtschaftsdirektor. Bild: Radio Munot.
 Dino Tamagni, Regierungsrat SH (SVP) und Volkswirtschaftsdirektor. Bild: Radio Munot.