© Radio Munot
00:00
03:25
Beringer Einwohnerrat Radio Munot

Gwaagge-Badi soll saniert werden

Beringer Einwohnerrat sagt knapp Ja

05.05.2026

Der Beringer Einwohnerrat hat sich gestern für die Sanierung der Gwaagge-Badi ausgesprochen. Der Entscheid fiel mit 7 zu 5 Stimmen. Damit ist klar: Die Beringer Stimmbevölkerung wird an der Urne über die Vorlage abstimmen. Die Gwaagge-Badi soll für rund 3,5 Millionen Franken saniert werden. Das bisherige biologische Filtersystem ohne Chlor stösst an seine Grenzen. Jetzt soll auf einen sogenannten Schnellfilter umgerüstet werden. Die neuen Schnellfilter sind ebenfalls biologisch, aber effizienter und robuster als der bisherige Pflanzensandfilter. Dadurch können die Wartungsarbeiten und die Personalstunden verringert werden. Neben der Umrüstung auf Schnellfilter ist eine Komplettsanierung der Badi vorgesehen.

Beringen soll neuem Abfallverband Resu beitreten

Die Gemeinde Beringen soll dem Abfallverband „Resu“ beitreten. Dafür sprach sich der Einwohnerrat auf der gestrigen Sitzung einstimmig aus. Der Verband «Resu» soll neu gegründet werden. Er geht aus dem Kläranlagenverband von Schaffhausen, Neuhausen, Feuerthalen und Flurlingen hervor. Dieser soll neu organisiert werden. Neben Beringen erwägen auch weitere Gemeinden wie Hallau einen Beitritt. Der Beitritt untersteht dem fakultativen Referendum.

Beringen soll im Naturpark Schaffhausen bleiben

Beringen soll auch in Zukunft Teil des Regionalen Naturparks Schaffhausen sein. Dieser Meinung ist eine Mehrheit des Beringer Einwohnerrats. An seiner gestrigen Sitzung sprachen sich 11 von 12 Einwohnerräte für die Verlängerung des Projekts aus. Die zweite Phase des Projekts soll von 2028 bis 2037 dauern. Weiter bewilligte der Einwohnerrat den jährlichen Mitgliederbeitrag für die Periode von 2 Franken pro Einwohner und Einwohnerin. Neben Beringen werden auch alle anderen Mitgliedsgemeinden wie Buchberg in diesem Jahr darüber entscheiden, ob der Naturpark weiterbestehen soll.

Beringer Einwohnerrat stimmt Abrechnung des Arztpraxis-Projekts zu

Der Beringer Einwohnerrat hat die Abrechnung des Kredits für den Kauf und den Umbau der ehemaligen Clientis-Filiale einstimmig bewilligt. Der Projektanteil der Gemeinde lag leicht unter den geschätzten Kosten. Ursprünglich war der Gemeinderat von Kosten von knapp über 1,5 Millionen Franken ausgegangen. Der Umbau der alten Filliale in eine Arztpraxis fiel über 100’000 Franken günstiger aus als erwartet aus. Damit belaufen sich die Kosten auf 1,4 Millionen Franken.