
Economiesuisse: „Bilaterale 3“ sorgen für Stabilität
Der Schweizer Wirtschaftsverband widerspricht der Kritik von Giorgio Behr
10.03.2026
Der Chefökonom des Schweizer Wirtschaftsverbandes Economiesuisse, Rudolf Minsch, widerspricht der Kritik am neuen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU. Der Schaffhauser Unternehmer Giorgio Behr hat heute Morgen bekanntgegeben, dass er die „Bilateralen 3“ bekämpft. Der wirtschaftliche Nutzen des Abkommens sei fraglich. Zudem beinhalte das Vertragspaket ein Stromabkommen, das die Autonomie der Kantone einschränke.
Im Interview mit Radio Munot entgegnet Minsch, dass die Schweiz in der Vergangenheit von den bilateralen Verträgen profitiert hat. Weiter sagt Minsch, dass die Schweiz weiterhin eigenständig über die Nutzung der Wasserkraft entscheiden könne. Das sei im Stromabkommen festgehalten. Insgesamt seien stabile Beziehungen zur EU gerade in Krisenzeiten wichtiger denn je, so Minsch.
