
Bernina entlässt 25 Personen am Standort Steckborn
Zwei werden intern weiterbeschäftigt
19.02.2026
27 Mitarbeitende in Steckborn sind nun definitiv vom Stellenabbau des Thurgauer Nähmaschinenherstellers Bernina betroffen. Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, ist heute das sogenannte Konsultationsverfahren abgeschlossen worden. Dabei handelt es sich um einen gesetzlich vorgeschriebenen Prozess bei Massenentlassungen. Im Januar hatte das Unternehmen angekündigt, dass durch die Verlagerung der letzten Schweizer Produktion nach Thailand bis zu 40 Personen betroffen sein könnten, nun sind es 27. Für zwei Mitarbeitende konnten interne Anschlusslösungen gefunden werden. Die übrigen 25 Personen müssen sich eine neue Stelle suchen. Bernina steht wirtschaftlich unter Druck. Vor allem der schwache Dollar bereitet dem Unternehmen Probleme, da fast drei Viertel des Umsatzes in den USA erzielt werden.
Bernina trotz Verlagerung der Produktion nach Thailand weiterhin wichtigster Arbeitgeber
Die Stadt Steckborn bedauert den Entscheid des Nähmaschinenherstellers Bernina, 27 Mitarbeitende zu entlassen. Das sagte der Steckborner Stadtpräsident Moritz Eggenberger gegenüber Radio Munot. Bernina bleibt in anderen Bereichen weiterhin in Steckborn, was erfreulich sei, so Eggenberger weiter. Wie es in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur sda heisst, behalte die Firma in Steckborn unter anderem die Entwicklung, den Prototypenbau und das Logistikzentrum für Zubehör und Ersatzteile.