
Abgangswelle beim KJPD
Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst Spitäler Schaffhausen
22.10.2026
Kinder und Jugendliche im Kanton Schaffhausen müssen derzeit länger auf eine psychiatrische Behandlung warten. Grund dafür sind fehlende Kapazitäten beim Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst KJPD der Spitäler Schaffhausen. Das geht aus einer Medienmitteilung der Spitäler hervor. Ein Grossteil des rund 20-köpfigen Teams werde den KJPD per Ende Jahr verlassen, bestätigt Lukas Feurer, Mediensprecher der Spitäler Schaffhausen, gegenüber Radio Munot. Bereits vor einem Jahr stand der KJPD wegen langer Wartezeiten bei der Aufnahme neuer Fälle in der Kritik. Auch die Schaffhauser AZ berichtete über Missstände. Laut Feurer seien alle Abgänge auf persönliche Gründe zurückzuführen. Wie lange die aktuellen Kapazitätseinschränkungen dauern, ist noch unklar. Die psychiatrische Akut- und Notfallversorgung für Kinder und Jugendliche bleibt laut den Spitälern jedoch jederzeit gewährleistet.