
1000 Unterschriften gegen Heimabgabe von Munition
Isabelle Lüthi (SP) befürchtet mehr häusliche Gewalt
28.11.2025
Die SP des Kantons Schaffhausen hat 1000 Unterschriften gegen die geplante Heimabgabe von Munition für Angehörige der Armee gesammelt. Das teilt die SP mit. Die Sicherheitskommission des Ständerats will, dass Soldatinnen und Soldaten künftig wieder Munition mit nach Hause nehmen dürfen.
Dagegen wehrt sich die Schaffhauser SP. Sie ist der Ansicht, dass die Abgabe von Munition die Risiken für häusliche Gewalt erhöhe. Die SP hat deshalb einen offenen Brief veröffentlicht. Sie fordert die beiden Schaffhauser Ständeräte Hannes Germann und Severin Brüngger auf, gegen die Munitionsabgabe zu stimmen.
Der Schaffhauser SVP-Ständerat Hannes Germann hat aktuell noch keine definitive Meinung zur Motion über die Wiedereinführung der Munitionsabgabe. Dies hat Germann Radio Munot schriftlich mitgeteilt. Weiter schreibt Germann, dass er dazu tendiert, die Taschenmunition erst dann wieder abzugeben, wenn sich die Bedrohungslage weiter erhöht. Auch Severin Brüngger hat sich noch nicht definitiv entschieden.
Der Ständerat wird voraussichtlich am 3. Dezember darüber entscheiden.