
Info Kompakt vom 21. September 2026
Moderiert von Sofie Wirth
21.09.2026
Thurgau rechnet 2027 mit Ertragsüberschuss
Der Thurgauer Regierungsrat rechnet für das nächste Jahr erstmals seit sechs Jahren wieder mit einem Ertragsüberschuss. Er hat heute Morgen das Budget für das Jahr 2027 präsentiert. Daraus geht hervor, dass er mit einem Ertragsüberschuss von rund fünf Millionen Franken rechnet. In das Budget sind bereits Teile der Aufgaben- und Verzichtsplanung 2025 bis 2027 eingeflossen. Von den 50 vorgeschlagenen Massnahmen hat der Regierungsrat 37 teilweise verändert übernommen. Diese haben ein Volumen von rund 60 Millionen Franken. 3,5 Millionen Franken davon wirken sich auf das Budget 2027 aus. Trotz grosser Sparbemühungen bleibt ein hoher Finanzierungsfehlbetrag. Rund 78 Prozent der Investitionen können nicht aus eigenen Mitteln finanziert werden.
Stein am Rhein dreht Film für Tourismus-Auszeichnung
Stein am Rhein will sich 2027 als «Best Tourism Village» bei der UN Tourism bewerben. Dafür ist am vergangenen Wochenende mit den ersten Dreharbeiten für einen rund dreiminütigen Film begonnen worden, wie die Schaffhauser Nachrichten schreiben. Der Film soll nicht nur die historische Altstadt zeigen, sondern auch das Leben in Stein am Rhein. Im Fokus stehen unter anderem Menschen, Gewerbe, Kultur und Landschaft. Gedreht wird während vier Jahreszeiten. Die Dreharbeiten sollen bis Ende März 2027 abgeschlossen sein. Für die weitere Dreharbeiten werden noch Statisten gesucht.
Enzootische Pneumonie: auch betriebe im Thurgau betroffen
In Thurgauer Schweinezucht- und -mastbetrieben müssen die Tiere aufgrund einer Lungenkrankheit notgeschlachtet werden. Wie SRF berichtet, sind in der Schweiz rund 1'500 Tiere von der Lungenkrankheit „Enzootische Pneumonie” betroffen. Die Infektionskette kann nur durch die Schlachtung bzw. Tötung der Tiere unterbrochen werden. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen nun die Schweinebestände in 20 Zucht- und 40 Mastbetrieben in der ganzen Schweiz vollständig geräumt werden. Davon sind auch Betriebe im Kanton Thurgau betroffen. Für die betroffenen Zuchtbetriebe wurde eine Sperrung bis auf Weiteres verhängt. Somit dürfen keine Tiere mehr zwischen den einzelnen Betrieben ausgetauscht werden.