
Info Kompakt vom 21. April 2026
Moderiert von Marcia Strohm
21.04.2026
Brand an der Steingutstrasse
Am Montagabend ist es in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Dabei wurde eine Person verletzt. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Schaffhauser Polizei hervor. Ein Anwohner bemerkte kurz nach 20:30 Uhr Rauch im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses an der Steingutstrasse. Wenig später kam eine Person aus der brennenden Wohnung. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brandherd in der Küche der betroffenen Wohnung lokalisieren und rasch löschen. Der Bewohner erlitt Verbrennungen und eine Rauchvergiftung und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Die übrigen Bewohner der Liegenschaft konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die genaue Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
EKS beerdigt zwei Solarprojekte
Das Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) muss zwei Solarprojekte verwerfen. Dies berichten die Schaffhauser Nachrichten. Konkret geht es um zwei geplante grössere Solaranlagen zur Stromproduktion im Kanton. Eine sollte an der Kantonsstrasse nach Bargen entstehen, die andere unterhalb des Herblingermarktes. Beide Projekte können aufgrund von Auflagen des Natur- und Heimatschutzes nicht durchgeführt werden. So würde das Projekt in Oberbargen unrentabel werden, wenn es sämtliche Auflagen erfüllen müsste. Die Produktionskosten des Stroms wären höher als der Strompreis an der Börse. Beim Projekt in Herblingen ist eine Umsetzung nicht mehr möglich, da das Gebiet während der Planungsphase in das Naturschutzinventar aufgenommen wurde. Die Stadt beurteilt die Böschung als wertvolles Rückzugsgebiet für Vögel und Insekten. Die EKS haben bereits 130'000 Franken in die Projekte investiert.
Knatsch an der Sekunderschule Ermatingen
An der Sekundarschule Ermatingen haben fünf von zwölf Lehrpersonen gekündigt. Dies berichtet die Thurgauer Zeitung. Es wird ein Konflikt zwischen Schulbehörde und Lehrerkollegium vermutet. Die Schulbehörde unter Präsident Antoni Basile spricht gegenüber der Thurgauer Zeitung von einer ausserordentlichen personellen Dynamik im Rahmen eines umfassenden Transformationsprozesses an der Schule. Auf Verlangen des Kantons habe man Veränderungen angestossen und zukunftsorientierte pädagogische Grundsätze umsetzen wollen. Neben den schulischen Differenzen gehe es auch um persönliche Animositäten mit dem Schulpräsidenten, sagte ein Insider. Bereits im November hatte die Behörde mitgeteilt, zwei Lehrpersonen wegen zu geringer Klassengrössen zu kündigen. Auch dies sorgte für Aufruhr.