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Info Kompakt vom 2. September 2026

Moderiert von Soraya Weber

02.09.2026

Aale werden am Schaffhauser Kraftwerk beobachtet und Verhalten analysiert
Die Kraftwerk Schaffhausen AG (KWS) startet heute eine neue Untersuchung zum Verhalten der Aale beim Kraftwerk. Das schreibt der städtische Energieversorger SH Power, der das Kraftwerk betreibt, in einer Medienmitteilung. Mithilfe von zwei sogenannten Live-Imaging-Sonaren soll das Schwimmverhalten der Aale vor dem Kraftwerk erfasst werden. Ein auf künstlicher Intelligenz basierender Algorithmus wertet die Daten anschliessend aus. Mit der Studie soll die Wanderung der Aale besser verstanden werden, um sie beim Passieren des Kraftwerks besser schützen zu können. Der Schweizerische Fischereiverband hat in diesem Jahr erneut schwere Vorwürfe gegen das Kraftwerk Schaffhausen erhoben. Tausende Aale sollen bei der Abwanderung in den Turbinen getötet oder verletzt worden sein. Die Vorwürfe hat das Kraftwerk zurückgewiesen. Für den Fischabstieg fehlt laut SH Power eine wirksame Lösung.

Viel Staub aufgewirbelt, dafür zügig vorwärts gekommen
Die lange Trockenperiode in diesem Sommer hat bei der Baustelle Grabenacker in Laufen-Uhwiesen zu einer starken Staubentwicklung geführt. Das schreibt René Manser vom Tiefbauvorstand der Gemeinde in einem Zwischenbericht. Auf dem Areal entsteht ein neuer Spiel- und Begegnungsplatz. Durch den Wind wurde der Staub teilweise aufgewirbelt und im Gemeindegebiet verteilt. Gleichzeitig konnten die Bauarbeiten dank des trockenen Wetters zügig voranschreiten. Die Vorarbeiten für den Unterboden konnten deshalb früher als geplant abgeschlossen werden. Inzwischen haben auch die Umgebungsarbeiten begonnen. Das gesamte Projekt soll im Frühsommer 2027 fertiggestellt werden. Für den Bau hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von knapp zwei Millionen Franken bewilligt.

Feuer ausserhalb des Waldes in Rheinau und Uhwiesen wieder erlaubt
In den Gemeinden Rheinau und Laufen-Uhwiesen ist das Feuerverbot ausserhalb der Wälder aufgehoben worden. Das haben die beiden Gemeinden mitgeteilt. Die Niederschläge der vergangenen Tage haben die Situation bei der Brandgefahr leicht entspannt. Das kantonale Feuerverbot in den Zürcher Wäldern bleibt jedoch weiterhin bestehen.