
Info Kompakt vom 09. April 2026
Moderiert von Soraya Weber
09.04.2026
Weniger Brände aber mehr Kosten: Gebäudeversicherung zieht Bilanz
Die Gebäudeversicherung des Kantons Schaffhausen hat im letzten Jahr ein Plus von rund 200’000 Franken gemacht. Das ist eine Million Franken weniger, als im Vorjahr. Wie die Gebäudeversicherung im Rahmen ihres Geschäftsjahresberichts 2025 mitteilt, liegt das schlechtere Ergebnis unter anderem an den Brandschäden im letzten Jahr. Insgesamt gab es im letzten Jahr 74 Brandschäden, das sind fünf weniger als im Vorjahr. Allerdings waren sie finanziell verheerender: Die Brände verursachten 2025 Kosten von über 10 Millionen Franken, im Vorjahr waren es rund 6,7 Millionen Franken.
Kommission zähmt Zürcher Förderklasseninitiative
Die Kommission für Bildung und Kultur des Zürcher Kantonsparlaments ist mit dem Umsetzungsvorschlag des Regierungsrats zur Förderklasseninitiative zufrieden. Wie sie in ihrem Kommissionsbericht schreibt, empfiehlt sie dem Parlament, diese mit einigen Änderungen anzunehmen. Die Initiative sieht vor, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen wieder in separate Förderklassen abgegeben werden können. Die Kommission hat die Vorlage allerdings so angepasst, dass die Gemeinden entscheiden können, ob sie entsprechende Förderklassen einrichten. Unterstützt wird die Initiative von einer Mitte-Rechts-Mehrheit des Rates. Dagegen ausgesprochen haben sich SP und Grüne sowie Zürcher Lehrer- und Pädagogikverbände. Wenn das Parlament die Initiative annimmt, wird es voraussichtlich nicht zu einer Volksabstimmung kommen. Dies wäre nur dann der Fall, wenn aus der Bevölkerung das Referendum ergriffen wird.
Todeszahlen im Kanton Thurgau auf neuem Rekordhoch - und ohne Limit nach Oben
Im Kanton Thurgau sind im Jahr 2025 so viele Menschen gestorben, wie noch nie zuvor. Das berichtet die Thurgauer Zeitung. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 2'384 Todesfälle. Vor zehn Jahren lag die Zahl der Todesfälle noch unter 2'000. Laut der kantonalen Grundbuch- und Notariatsverwaltung wird die Zahl der Todesfälle auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Aktuell sind über 16'000 Personen im Thurgau 80 Jahre oder älter. Trotz des Personalmangels in den zuständigen Abteilungen seien die Regelungen nach dem Tod zeitnah abgewickelt worden.