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Soundcheck: Lxandra - Dig deep

„Dig deep baby, deep baby / there’s so much we can’t see baby, see baby”, singt Lxandra in ihrer neuen Single „Dig Deep” – eine Zeile, in der viel Wahrheit steckt. Es lohnt sich, hinter die Oberfläche zu schauen, denn dort verbirgt sich oft mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Elektronische Einflüsse verbindet die finnische Sängerin in dem Stück mit klassischem Klavierspiel, atmosphärische, sanfte Sounds treffen auf einen kraftvollen Refrain – doch wer genau hinschaut entdeckt schnell eine tiefere Botschaft: Lxandra kritisiert mit ihrem Song und dem dazugehörigen Video das überholte Frauenbild, das in unserer Gesellschaft zum Teil nach wie vor regiert. „Frauen sind in den Augen der Gesellschaft schnell ‚zu viel’, von ihnen wird erwartet, dass sie ruhig und leise sind“, sagt die 21-Jährige. Es geht darum, Dinge auszusprechen, wenn sie unfair sind.“ Ein Thema, das aktueller kaum sein könnte.

Es gibt Momente, in denen man alles auf eine Karte setzen muss. Vor gut zwei Jahren packte Lxandra deshalb ihre sieben Sachen und zog von der kleinen finnischen Inselgruppe Suomenlinna ins laute und bunte Berlin. Ein Wagnis, das sich gelohnt hat, denn mittlerweile hat die 21-Jährige nicht nur einen Plattenvertrag, sondern mit der einfühlsamen Klavierballade „Hush Hush Baby“ zuletzt für viel Furore gesorgt. Dabei war der Song eigentlich ein Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter. Doch der Reihe nach.

Suomenlinna ist eine im 18. Jahrhundert entstandene Festung und wird gerne das „Gibraltar des Nordens“ genannt. Zwar liegt die rund 800 Einwohner zählende Inselgruppe nur 15 Fährminuten von der finnischen Hauptstadt Helsinki entfernt, doch die Uhren ticken dort anders. „Suomenlinna ist wie eine kleine Blase. Dort aufzuwachsen, war wirklich toll“, erinnert sich Lxandra. „In der Nachbarschaft lebten viele Familien. Als Kinder trafen wir uns ständig draußen und die Inseln waren unser Spielplatz.“ Wenn Lxandra nicht mit den anderen Kids durch die Gegend tobte, dann machte sie gerne Musik. Schon mit sechs Jahren begann sie klassisches Piano zu lernen, als Teenagerin sang sie im Chor. „Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, dass ich mal Sängerin werde“, lacht sie. „Mein Traumberuf war Schauspielerin. Ich wollte nach Hollywood und versprach meinem Dad damals, dass ich ihn eines Tages zu den Oscars mitnehmen würde.“

Aber oft kommt es eben anders als man denkt. Während ihres Studiums an der „University of the Arts Helsinki“ wuchs Lxandras Leidenschaft für das Singen immer mehr – bis ein Besuch bei dem befreundeten finnischen Produzenten Perttu Kurttila in Berlin im Frühjahr 2015 schließlich ihr Leben veränderte. „Wir schrieben ein paar Songs zusammen, unter anderem meine erste Single ‚Flicker’. Danach war mir klar, dass ich das für immer machen will“, erzählt sie. Wenig später zog sie nach Berlin. „Das war die beste Entscheidung, die ich in meinem Leben getroffen habe. Früher war ich sehr traditionell und wollte am liebsten, dass alles für immer bleibt, wie es ist. Ich glaube das geht vielen jungen Menschen so, denn es bedeutet Sicherheit. Aber irgendwann hat sich das bei mir geändert. Ich will die Welt sehen, Erfahrungen sammeln.“

Aus dem kleinen Mädchen aus Suomenlinna ist eine selbstbewusste junge Frau geworden, die genau weiß, was sie will. Das merkt man in Lxandra Kunst. Von ihren Outfits bis zur visuelle Umsetzung ihrer Videos ist bei ihr alles bis ins Detail durchdacht. Zusammen ergeben all diese Details eine komplexe, künstlerische Vision. „Ich bewundere selbstbewusste Künstlerinnen wie Lana Del Ray oder SIA, die nicht nur Interpretinnen sind, sondern das große Ganze im Blick haben, die Visionen haben. Ich finde, man kann das spüren“, sagt sie. „Es ist mir deshalb wichtig, mich als Künstlerin so zu präsentieren, wie ich bin. Denn niemand kann so sein wie du.“

Im Moment arbeitet Lxandra an ihrem Debütalbum, das Ende dieses Jahres erscheinen soll. Elektronische Einflüsse verbindet sie in ihren Stücken mit klassischem Klavierspiel, kraftvolle Refrains treffen auf atmosphärische, sanfte Sounds. (Quelle: Universal-Music.de)

Weitere Infos:
https://www.facebook.com/lxandrahere/
https://twitter.com/lxandrahere?lang=de
https://www.instagram.com/lxandrahere/?hl=de

Soundcheck: David Guetta & Sia - Flames

Mit " Flames" veröffentlichen David Guetta und Sia einen neuen gemeinsamen Song. Ihre von Hits gesäumte Erfolgsgeschichte wird damit fortgesetzt.

David Guetta und Sia hatten schon öfter die Gelegenheit, miteinander zu arbeiten. Mit ihrer ersten gemeinsamen Zusammenarbeit " Titanium" (2011), welche Sia einige Türen öffnete, stürmten sie bereits die Charts. Darauf folgten weitere Hits wie " She Wolf" (2012) und " Bang My Head" (2015).

Mittlerweile hat sich Sia in der Musik-Branche auch selbst einen Namen gemacht. Deshalb ist die nun veröffentlichte Kollaboration "Flames" der beiden Mega-Stars umso hitverdächtiger. "Flames" markiert damit bereits die vierte Zusammenarbeit von David Guetta und seiner Lieblingsstimme Sia.

David Guetta (geb. 7. November 1967 in Paris als Pierre David Guetta ist ein französischer DJ und Musikproduzent. Während er sich vorerst in der House-Musik bewegte, fasste er während seines Durchbruchs 2009 überwiegend im Dance- und Electro-Pop Fuß. Später entwickelte sich sein Stil weiterhin in die Richtungen des Traps, Future-Bass sowie Electro-House.

https://de.wikipedia.org/wiki/David_Guetta

Sia (geb. 18. Dezember 1975 als Sia Kate Isobelle Furler in Adelaide, South Australia) ist eine australische Sängerin und Songschreiberin. International bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit Zero 7 und ihre Zusammenarbeit mit David Guetta.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sia_(S%C3%A4ngerin)

Das Video zum Song:

Soundcheck: Kelly Clarkson - I don't think about you

Kelly Brianne Clarkson (* 24. April 1982 in Fort Worth) ist eine US-amerikanische Popsängerin. Sie gewann 2002 die erste Staffel der US-amerikanischen Castingshow American Idol und ist mehrfache Grammy-Preisträgerin. Bis 2014 verkaufte sie über 24 Millionen Alben und 39 Millionen Singles; sie ist damit die erfolgreichste Teilnehmerin einer Castingshow.

"I Don't Think About You" – der Titel von Kelly Clarksons neuer Single klingt erst einmal wie eine trotzige Aussage. Hört man den Song dahinter, wird die gesamte Tiefe deutlich, die dahintersteckt: "I didn’t know who I could trust / So I put all my faith in us / Oh, you tore me to pieces / Turned my strength into weakness", heißt es in der emotionalen Ballade, die mit den ermutigenden Worten schließt: "I feel freedom where I stand now / And I feel proud of who I am now / Yeah, I learned a lot along the way / I love the woman that I became". Nun gibt es das Musikvideo zu dem Song des aktuellen Albums "Meaning Of Life" zu sehen, das die Thematik des Songs aufnimmt und Alter Egos aus verschiedenen Lebensphasen von Kelly Clarkson zeigt, die über unterschiedliche Niederschläge im Leben zu der stolzen Frau wurde, die sie heute ist.

Kelly Clarkson kommentiert zu dem Song: "'I Don't Think About You' ist der Moment, in dem du realisierst, dass etwas keine Macht mehr über dich besitzt. Wir alle haben Menschen und / oder Situationen in unserem Leben, die uns formen und manchmal können sich diese Situationen anfühlen, als würden sie uns zerbrechen. Dieser Song handelt jedoch von dem Morgen, an dem du aufwachst und noch nicht einmal daran denkst. Es hat keine Kraft, kein Gewicht in deiner Welt und frisst deine Gedanken nicht länger auf. Im Grunde ist es ein Song über Freiheit".

Das Video dazu:

Weitere Infos:
https://kellyclarkson.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kelly_Clarkson
https://www.facebook.com/kellyclarkson/

Soundcheck: Josie Dunne - Old school

Die gute Laune Singer-Songwriterin Josie Dunne veröffentlicht ihre neue Single „Old School“. Es war eigentlich fast unvermeidlich, dass Josie Künstlerin wird. Ihre Schwester ist Tänzerin, ihr älterer Bruder ist Maler und ihr jüngerer Bruder ist Grafiker und Schauspieler. Für Dunne kommt Ausdruck in Form von aufrichtiger, lebenslustiger Popmusik. Ihre Eltern haben die Kinder mit Stevie Wonder, Etta James und Ray Charles großgezogen. Josie lernte Klavier, Gitarre und nahm Gesangsunterricht bei ihrer Cousine.

Für ihre erste EP "To Be The Little Fish" hatte Josie konkrete Ziele. Sie wollte die Motown-Ära ihrer Kindheit einfangen und beweisen, dass Soul-Musik wieder cool ist. Josie arbeitete unteranderem mit Nathan Chapman (Taylor Swift, The Band Perry) und Amy Wadge (Ed Sheeran, Birdy) zusammen, und produzierte in den legendären Blackbird Studios von Nashville. "Old School", eine lustige, quirlige Nummer, ist das schlagende Herz der EP.

“It’s the first one we had where it was like ‘That’s it!”.

Video:

Weitere Infos:
http://instagram.com/josiedunne
http://www.youtube.com/JosieDunneMusic
https://twitter.com/josieDunneMusic

Soundcheck: Alex Hepburn - I believe

Alex Hepburn (geb. 25. Dezember 1986 in London) ist eine britische Sängerin und Songwriterin. Ihr Stil bewegt sich zwischen Blues, Rock und Soul. Ihre Stimme wird häufig mit der von Janis Joplin verglichen.

Die Tochter schottischer Eltern wurde in London geboren und lebte einige Jahre in Südfrankreich. Erste Bekanntheit erlangte sie durch Musikvideos im Internet.

2011 trat sie im Vorprogramm von Bruno Mars auf. Im November 2012 erschien ihre Single Under, am 12. April 2013 ihr Debütalbum Together Alone. Beide waren besonders im französischsprachigen Raum (Frankreich, Belgien, Schweiz) erfolgreich.

Alex Hepburn zählt Jimi Hendrix, Jeff Buckley, Etta James und Billie Holiday zu ihren Vorbildern.

Mit "I Believe" meldet sich die in Schottland geborene Sängerin nun eindrucksvoll zurück. Der Song ist eine feministische Hymne, die neben Hepburns Amy-Winehouse-würdiger Stimme mit genial eingesetzten Samples von Aretha Franklins "People Get Ready" überzeugt, geschrieben von Curtis Mayfield und veröffentlicht 1968. Verantwortlich für die Produktion des Songs sind Craigie Dodds und Pete Boxta (u.a. Gorillaz, Amy Winehouse, James Arthur, A$AP Rocky, Machine Gun Kelly), die ebenfalls großartige Abmischung des Songs geht auf das Konto von Manny Marroquin, einer der weltweit gefragtesten Mixer und 8-facher Grammy-Preisträger, der bisher u.a. mit Rihanna, Imagine Dragons, The Weeknd, Sia und Kanye West gearbeitet hat.

"I Believe" ist der erste Vorbote von Alex Hepburns zweitem Album, das im Herbst dieses Jahres erscheint.

Das Video:

Weitere Infos:
http://alex-hepburn.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Alex_Hepburn
https://www.facebook.com/ALEXHEPBURN.OFFICIAL/

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